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Liebe Schwestern und Brüder,

 

 

Feier zum 40jährigen Priesterjubiläum

 

„Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Trübsal

und beharrlich im Gebet“.

 

Mit diesem Primizspruch im Herzen empfing ich am 20. Juni 1981 im Hohen Dom zu Trier die Priesterweihe. Wenige Tage später, am 28. Juni, feierten wir hier, in Maria Himmelfahrt, die Primiz.

Viele Bilder von den festlichen Stunden dieses Tages, die Prozession von meinem Elternhaus zur Pfarrkirche, der Festgottesdienst mit so vielen Menschen, mit der Familie, den Freunden, den Pfarrangehörigen, den Mitbrüdern, den Vereinen und verschiedenen Institutionen, sind mir in diesen Tagen gegenwärtig.
Sie bezeugen Augenblicke tiefer, ergreifender Begeisterung im Glauben, in der Hoffnung, in der Liebe. Dankbar für die Erfahrungen konnten wir Neupriester unsere Dienste in den Pfarrgemeinden beginnen.

„Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Trübsal, beharrlich im Gebet“, schreibt der Heilige Paulus an die Gemeinde in Rom.
Dieser schöne, aber auch bedenkenswerte Dreiklang bewahrte seine Gültigkeit in den zurückliegenden 40 Jahren seelsorgerlichen Dienstes. Bisweilen war ein geistlicher Rückgriff auf die Worte sehr von Nöten, wenn sich der „Himmel verfinsterte“.

Begonnen hatte ich in Neunkirchen Herz-Jesu. Die Aufgaben als Schulpfarrer an der Marienschule in Saarbrücken und als Pfarrer für Ittersdorf, Leidingen und Düren markieren die 2. Station. Nach einer 10jährigen Pfarrstelle in Riegelsberg ernannte mich Bischof Dr. Spital zum Landespolizeidekan, zusätzlich mit der Arbeit in zwei Caritasverbänden und der Leitung der Caritasträgergesellschaft Saarbrücken. Ab dem Jahr 2010 übernahm ich die Seelsorge an der Päpstlichen Basilika St. Johann in Saarbrücken. 2019 konnte ich mit dem Eintritt in den Ruhestand meine Dienste bei der Polizei beenden.
Der Rückblick in diesen Tagen und Wochen auf diese Jahrzehnte und die übertragenen Aufgaben lässt so manche Frage im Innersten des Herzens aufkommen. Wie konnten die vielen Aufgaben bewältigt werden?

Vielfältig waren die Kraftquellen:
Die Feiern der Eucharistie mit so vielen Menschen an unterschiedlichen Orten, die Spendung der Sakramente, die Begleitung in Krisensituationen und in der Trauer, das Gebet, die Zuneigung und Empathie lieber Menschen.
Im Rückblick lebt aber auch die stete Erinnerung an das Wort des Heiligen Paulus:

„Seid fröhlich … geduldig … beharrlich …“

Wenn uns alle jene Grundstimmung „Trübsal“ gerade in den letzen Jahren und Wochen in der Erfahrung der Konflikte in Kirche und Welt verunsichert, so lebt doch die von Paulus beschworene Grundstimmung des Christenmenschen weiter in uns, jene Freude, die basiert auf der Hoffnung und lebt mit Geduld aus der Quelle des Gebetes.

Am 22. August um 10.00 Uhr, dem Fest Maria Königin, möchten wir in einem festlichen Gottesdienst Danke sagen.

Mit herzlichem Gruß

Dr. Rolf Dillschneider

Am 22. August feiern wir mit Pfarrer Dr. Rolf Dillschneider in seiner Heimatpfarrei Maria Himmelfahrt den 40. Jahrestag seiner Priesterweihe und seiner Heimatprimiz.
40 Jahre als Priester tätig zu sein heißt viele Höhen und Tiefen miterlebt zu haben: treu im Dienst für Gott und den Menschen zugewandt in all ihren Lebenserfahrungen.
Wir gratulieren Pfarrer Dillschneider zu seinem Ehrentag und laden ein zur Mitfeier des Festgottesdienstes um 10 Uhr in unserer Pfarrkirche.

Hans-Kurt Trapp, Pfarrer

 

 

 

 

 

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