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Liebe Schwestern und Brüder,

 

 

nach 40 Tagen der österlichen Bußzeit: OSTERN.

Trotz Corona-Pandemie in allen Ländern der Erde: OSTERN.

Trotz Krieg und Unfrieden in der Welt: OSTERN.

Trotz Leid und Tod allenthalben: OSTERN.

 

Wir feiern Ostern, das Fest der Auferstehung und des Lebens, und müssen uns fragen, ob das nicht schal klingt, zumindest voreilig geschieht, vielleicht sogar fragwürdig wird. Da einfach feiern?

Ostern zu feiern heißt auch im Jahr 2021 im Einsatz für das Leben, im Einsatz für Gerechtigkeit, im Einsatz gegen Vernichtung, im Einsatz gegen die Pandemie nicht nachzulassen. Die festliche Freude des Osterfestes soll dafür Mut machen.

Eine Frau steht an Ostern im Evangelium im Mittelpunkt: Maria von Magdala.

Sie steht am leeren Grab, sie steht Tage vorher unter dem Kreuz, als sich die meisten der (männlichen) Jünger aus dem Staub gemacht hatten.

Am „ersten Tag der Woche“ kam sie zum leeren Grab. Sie weinte. In ihrer Trauer geriet sie an den Gärtner. Sie erkennt den auferstandenen Jesus an der Stimme, was ja auf eine tiefe und vertraute Beziehung schließen lässt. Und dann der Auftrag, den Brüdern zu sagen, dass der Herr lebt.

Hier ist sicher kein Platz für kirchenstrukturelle Debatten. Und doch soll daran erinnert werden, wie sehr der auferstandene Herr auf Frauen wie Maria von Magdala setzt. Und auch auf andere.

Die Nachricht von der Auferstehung des Herrn bleibt keine bloße Nachricht, Jesus betreffend. Es geht um uns. Wir werden Teil der Geschichte, die am Ostermorgen ihren Anfang nahm. Wie Christus werden auch wir auferstehen. Das ist für uns, die wir als Christinnen und Christen Jesus folgen, nicht neu.

 

Von Herzen erbitte ich Ihnen für die kommende Zeit Gottes reichen Segen und bleiben Sie gesund!

 

 

Ihr Pastor 

Hans-Kurt Trapp

 

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