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Liebe Schwestern und Brüder,
 

                                   

in der letzten Pfarreienrat-Sitzung hat uns Herr Rolf Bergum mit einer Meditation zum Namen unserer neuen Pfarrgemeinde „Heilige Familie“ überrascht. Zum Pfingstfest möchte ich Ihnen diese Meditation gerne zum Lesen empfehlen.
Die Gedanken sollen uns mit dem Namen der zu fusionierenden Kirchengemeinde vertraut machen und die Verbindung von der Heiligen Familie aus Nazaret in unsere Zeit hinein lebendig werden lassen. Herzlich danke ich Herrn Ralf Bergum für diesen wertvollen Text.

Einige Gedanken zur „Heiligen Familie“
von Ralf Bergum

In den beiden letzten Sitzungen des Pfarreienrates Direkt waren wir auf der Suche nach einem Namen für unsere neue Pfarrgemeinde, die ab dem 01. Januar 2023 neu errichtet werden soll. Unsere Wahl fiel schließlich auf den Namen „Heilige Familie“.

Familie? Dazu noch heilig?

Für uns, in unserer – neuen – Pfarrgemeinde, aber auch für die Familie von heute, was kann „Heilige Familie“, die Heilige Familie von Nazaret noch bedeuten? „Damals war doch alles anders, werden mache Zeitgenossen meinen. Alles anders? Da war das Kind, das sie liebten: Maria, die Mutter, und Josef, der Vater an „Gottesstatt“.
Diese drei waren eins, in Ehrfurcht und Liebe. Fragen und Schmerzen warten auf das Kind und die Eltern. Nichts kann ihnen schaden: nichts dem Kind, das geliebt wird, und nichts den Eltern, die vertrauen und bereit sind, das Leben des Kindes und ihr eigenes zu wagen“ (vgl. auch S. 48, Schott Messbuch, Herder Verlag, 1982).
In der Heiligen Familie hast Du, Herr, uns ein leuchtendes Vorbild geschenkt. Gibt unseren Familien die Gnade, dass auch sie in Eintracht leben und einander in der Liebe verbunden bleiben.
Aber wie kann das gelingen? Sind Mahnungen, wie sie der „Sohn des Sirach“ im 2. Jahrhundert vor Christus geschrieben hat, heute nur noch „Schnee von gestern“, kann man heute noch wagen, so etwas zu schreiben?

„Der neue Name der Pfarrei soll für Neuanfang, Aufbruch, Neubeginn, Erneuerung und Geburtstag stehen“, so schrieb es Gerhard in seiner Einladung zur Sitzung, in der wir schließlich den Namen „Heilige Familie“ bestimmten.
Ich glaube, dies wird gelingen, wenn wir diesen Namen in der Art und Weise leben, wie es der Apostel Paulus an die Kolósser beschreibt.

Manche aber werden sagen: Damals war doch alles anders. Alles anders? Tatsächlich?
 

Liebe Schwestern und Brüder,

von Herzen erbitten wir Ihnen ein gesegnetes Pfingstfest.
Möge der Heilige Geist unsere Herzen stets erneuern,
damit das Angesicht der Erde
auch immer wieder neu werden kann.
Möge der Gottesgeist
in besonderer Weise
uns seinen Frieden schenken,
als die österliche Gabe
des auferstandenen Herrn Jesus Christus.

Gott segne Sie!

Ihr Pastor
Hans-Kurt Trapp

Gemeindereferentin
Christa Paul-Simon

Diakone
Arnulf Schmitz
Franz Hechenblaikner 

Sekretärinnen
Margaretha Loch
Joanna Lussek-Roos
Elisabeth Robert

                                                                     

 

                           

                                                            

                                                                           

Ihr

 

 

Ihr Pastor Hans-Kurt Trapp

 

 

Ihr Pfarrbüro-Team

 

 

 


 

 

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