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Liebe Schwestern und Brüder,

wie in jedem Jahr begehen wir in diesen Tagen ein Fest, das an Glanz und emotionaler Dichte seinesgleichen sucht. Auf der ganzen Erde versammeln sich die Menschen, um die Geburt Jesus Christus zu feiern.

Und doch ist dieses Freudenfest anders, als wir es in unserer Kindheit, unserer Jugend und unserer späteren Erwachsenenjahren erlebt haben.

Noch immer leiden wir Menschen weltweit unter der Geisel von Corona. Zwar sind viele Menschen hier in Europa geimpft, aber längst nicht alle.

Weltweit warten immer noch Millionen darauf, dass man sie endlich gegen die heimtückische Krankheit schützt. Es wird wohl lang Zeit dauern, bis man Corona in den Griff bekommen wird.

Und als ob wir nicht schon genug Sorgen hätten, da erscheint schon die nächste Gefahr mit Namen „Klimawandel“. Stürme und verheerende Flutkatastrophen in allen Regionen der Erde sind die Vorboten einer Entwicklung, für die es eben keinen schnellen Impfstoff und keine schnelle Lösung gibt. Hierzu braucht es noch mehr Zeit. Zeit, welche die Menschheit womöglich gar nicht hat.

Wer meint, es sei – gerade in diesen Weihnachtstagen – doch jetzt genug der Katastrophen, der sei an die vielen Probleme erinnert, welche die Menschheit chronisch verfolgen, nämlich Armut und Hunger, Kriege und Vertreibungen überall auf unserem Planeten.

Können wir da überhaupt guten Gewissens Weihnachten feiern? Müssen wir da nicht unsere Augen und Ohren vor der Welt verschließen, wenn wir so etwas wie Weihnachtsfreude erleben wollen?

Nein, das müssen wir nicht! Gläubige Menschen erkennt man ja gerade daran, dass sie mit beiden Beinen in der Welt stehen und versuchen, diese Welt zum Guten hin zu verändern. Dabei ist ihnen klar: Ohne Gottes Hilfe geht es nicht. Diese Einsicht verbindet die an Gott Glaubenden über die Jahrhunderte hinweg.

So lautet denn die Botschaft von Weihnachten: Gott ist da!

In seinem Sohn Jesus Christus ist er uns ganz nah gekommen. Diese Gegenwart Gottes wird uns Kraft geben, die Krisen unserer Zeit zu bestehen.

Die Gaben, die uns Gott geschenkt hat, sollen wir zur Lösung dieser Krisen mutig einsetzen. Unsere Vernunft, unser Herz, unsere Solidarität, unsere Menschlichkeit, unsere Liebe und unser Glaube machen uns stark.

 

Von Herzen erbitte ich für Sie Gottes Schutz und Segen, ein gnadenreiches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes neues Jahr 2022.

Hans-Kurt Trapp, Pfarrer

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